AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – AI Business Software by MAVENO
§1 Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge über die Nutzung von Software oder Diensten zwischen der MAVENO FlexCo, Ullmannstraße 55, 1150 Wien, Österreich (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde").
1.2 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter deren Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
1.3 Die Software richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 1 KSchG (B2B).
§2 Vertragsgegenstand
2.1 Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweils gewählten Produkt- und Preisstufe gemäß der aktuellen Leistungsbeschreibung.
2.2 Der Anbieter erbringt die Leistung in der jeweils aktuellen Version. Der Anbieter ist berechtigt, die Software jederzeit weiterzuentwickeln, zu aktualisieren und funktional anzupassen, sofern der wesentliche Leistungsumfang dadurch nicht eingeschränkt wird.
2.3 Ein Anspruch auf individuelle Anpassungen oder Programmierleistungen besteht nicht, sofern nicht gesondert vereinbart.
§3 Vertragsschluss und Registrierung
3.1 Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden auf der Plattform und die Annahme dieser AGB zustande.
3.2 Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Änderungen sind dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.
3.3 Der Kunde ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten verantwortlich und haftet für jede Nutzung unter seinen Zugangsdaten, sofern er deren Missbrauch nicht zu vertreten hat.
§4 Verfügbarkeit und Support
4.1 Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Software von 99 % im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsfenster, höhere Gewalt sowie Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
4.2 Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt und außerhalb der üblichen Geschäftszeiten (MEZ/MESZ) durchgeführt.
4.3 Der Umfang des Supports richtet sich nach dem gewählten Tarif.
§5 Mitwirkungspflichten des Kunden
5.1 Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Nutzung der Software erforderlichen Daten, Informationen und Zugangsdaten zu Drittsystemen rechtzeitig und vollständig bereitzustellen.
5.2 Verzögerungen und Mehraufwand, die durch unrichtige, unvollständige oder verspätet bereitgestellte Informationen oder Mitwirkungsleistungen des Kunden entstehen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Daraus resultierende Mehrkosten trägt der Kunde.
5.3 Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm eingesetzten Endgeräte und Internetverbindungen den vom Anbieter veröffentlichten Mindestanforderungen entsprechen.
§6 Preise und Zahlungsbedingungen
6.1 Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses veröffentlichten Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
6.2 Die Abrechnung erfolgt je nach gewähltem Modell monatlich oder jährlich im Voraus. Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt.
6.3 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungserhalt ohne Abzug zahlbar.
6.4 Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 456 UGB zu berechnen (9,2 Prozentpunkte über dem jeweils geltenden Basiszinssatz). Nach erfolgloser Mahnung mit einer Nachfrist von 14 Tagen ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software vorübergehend zu sperren. Der Kunde bleibt zur Zahlung verpflichtet.
6.5 Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen zum nächsten Verlängerungszeitraum anzupassen. Der Kunde hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung.
§7 Nutzungsrechte
7.1 Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein nicht-ausschließliches, nicht übertragbares Recht ein, die Software bestimmungsgemäß über das Internet zu nutzen.
7.2 Der Kunde darf die Software nur im Rahmen der vertraglich vereinbarten Nutzerzahl und des vereinbarten Umfangs nutzen.
7.3 Der Kunde darf die Software nicht dekompilieren, ändern, kopieren, unterlizenzieren oder Dritten zugänglich machen, soweit dies nicht gesetzlich zwingend gestattet ist.
§8 Daten des Kunden und Datenschutz
8.1 Der Kunde bleibt Eigentümer aller in die Software eingegebenen Daten. Der Anbieter verarbeitet diese Daten ausschließlich zur Erbringung der vertraglichen Leistung.
8.2 Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien eine gesonderte Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab.
8.3 Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Kundendaten gemäß dem Stand der Technik.
8.4 Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden gelöscht.
§9 Einsatz von Künstlicher Intelligenz
9.1 Die Software nutzt KI-gestützte Funktionen zur Unterstützung betrieblicher Prozesse. KI-generierte Ergebnisse stellen Vorschläge dar und ersetzen nicht die eigenverantwortliche Prüfung durch den Kunden.
9.2 Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität KI-generierter Inhalte. Der Kunde ist für die Prüfung und Verwendung der Ergebnisse selbst verantwortlich.
9.3 Der Anbieter verwendet Kundendaten nicht zum Trainieren der KI-Modelle der Drittanbieter, es sei denn, der Kunde hat dem ausdrücklich zugestimmt.
§10 Gewährleistung
10.1 Der Anbieter gewährleistet, dass die Software im Wesentlichen der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung entspricht. Die Gewährleistungsfrist beträgt sechs (6) Monate ab Bereitstellung des jeweiligen Features oder Updates.
10.2 Mängel sind dem Anbieter unverzüglich nach Feststellung schriftlich anzuzeigen. Die Mängelrüge ist nur wirksam, wenn sie reproduzierbare oder nachvollziehbar dokumentierte Mängel betrifft.
10.3 Im Falle der Gewährleistung hat der Anbieter das Wahlrecht zwischen Verbesserung (Nachbesserung), Preisminderung oder Wandlung. Im Fall der Verbesserung wird der Anbieter gemeldete Mängel in angemessener Frist beheben.
10.4 Die Vertragsparteien stimmen überein, dass es nach dem Stand der Technik nicht möglich ist, Software so zu entwickeln, dass sie für alle Anwendungsbedingungen fehlerfrei ist.
10.5 Die Gewährleistung entfällt, soweit Mängel auf unsachgemäße Nutzung, Eingriffe des Kunden oder Dritter, nicht unterstützte Systemumgebungen oder höhere Gewalt zurückzuführen sind.
10.6 Die Beweislastumkehr gemäß § 924 ABGB ist ausgeschlossen.
§11 Haftung
11.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
11.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Die Höhe ist begrenzt auf die vom Kunden in den letzten 12 Monaten geleisteten Entgelte.
11.3 Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Der Kunde ist für regelmäßige Datensicherungen außerhalb der Plattform selbst verantwortlich.
11.4 Ein Mitverschulden des Kunden ist angemessen zu berücksichtigen, insbesondere bei unzureichender Datensicherung, Verwendung schwacher Passwörter, unzureichendem Schutz der Zugangsdaten oder Verstößen gegen die Mitwirkungspflichten gemäß §5.
§12 Vertragslaufzeit und Kündigung
12.1 Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.
12.2 Der Vertrag kann von Seiten des Kunden mit einer Frist von 10 Tagen zum Ende des Abrechnungszeitraums gekündigt werden, von Seiten des Anbieters mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Abrechnungszeitraums.
12.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit der Zahlung von mehr als einem Monatsbeitrag in Verzug ist oder die Software missbräuchlich nutzt.
12.4 Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).
§13 Geheimhaltung
13.1 Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die ihnen im Rahmen des Vertragsverhältnisses bekannt werden, geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben.
13.2 Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, dem Empfänger bereits vorlagen oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.
§14 Schlussbestimmungen
14.1 Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.
14.2 Ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Wien, Österreich.
14.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
14.4 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Der Anbieter kann diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen ändern. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen.
Stand: April 2026 · MAVENO FlexCo · Ullmannstraße 55 · 1150 Wien · maveno.ai
General Terms and Conditions (GTC) – AI Business Software by MAVENO
§1 Scope
1.1 These General Terms and Conditions (hereinafter "GTC") apply to all contracts for the use of software or services between MAVENO FlexCo, Ullmannstraße 55, 1150 Vienna, Austria (hereinafter "Provider") and the customer (hereinafter "Customer").
1.2 Deviating, conflicting or supplementary GTC of the Customer shall only become part of the contract if the Provider has expressly agreed to their validity in writing.
1.3 The software is intended exclusively for entrepreneurs within the meaning of § 1 KSchG (B2B).
§2 Subject Matter
2.1 The scope of services is determined by the selected product and pricing tier in accordance with the current service description.
2.2 The Provider delivers services in the current version. The Provider is entitled to further develop, update and functionally adapt the software at any time, provided that the essential scope of services is not thereby restricted.
2.3 There is no entitlement to individual customisations or programming services unless separately agreed.
§3 Conclusion of Contract and Registration
3.1 The contract is concluded by the Customer's registration on the platform and acceptance of these GTC.
3.2 The Customer is obliged to provide complete and truthful information upon registration. Changes must be communicated to the Provider without delay.
3.3 The Customer is responsible for keeping their access credentials confidential and is liable for any use under their credentials, unless they are not responsible for any misuse.
§4 Availability and Support
4.1 The Provider endeavours to achieve software availability of 99% on an annual average. Excluded from this are planned maintenance windows, force majeure and disruptions outside the Provider's sphere of influence.
4.2 Planned maintenance work will be announced in advance where possible and carried out outside normal business hours (CET/CEST).
4.3 The scope of support depends on the selected plan.
§5 Customer Obligations
5.1 The Customer is obliged to provide all data, information and access credentials to third-party systems required for the use of the software in a timely and complete manner.
5.2 Delays and additional expenditure arising from incorrect, incomplete or late information or cooperation by the Customer shall not be borne by the Provider. Any resulting additional costs shall be borne by the Customer.
5.3 The Customer ensures that the end devices and internet connections used meet the minimum requirements published by the Provider.
§6 Prices and Payment Terms
6.1 The prices published at the time of conclusion of the contract apply. All prices are exclusive of statutory VAT.
6.2 Billing is monthly or annually in advance, depending on the selected model. Invoices are provided electronically.
6.3 Invoices are payable within 14 days of receipt without deduction.
6.4 In the event of late payment, the Provider is entitled to charge default interest in accordance with § 456 UGB (9.2 percentage points above the applicable base rate). After an unsuccessful reminder with a grace period of 14 days, the Provider is entitled to temporarily block access to the software. The Customer remains obliged to pay.
6.5 The Provider is entitled to adjust prices with a notice period of at least 30 days to the next renewal period. In this case, the Customer has a special right of termination at the time the change takes effect.
§7 Usage Rights
7.1 The Provider grants the Customer a non-exclusive, non-transferable right to use the software as intended via the internet for the duration of the contract.
7.2 The Customer may only use the software within the contractually agreed number of users and agreed scope.
7.3 The Customer may not decompile, modify, copy, sublicense or make the software accessible to third parties, unless this is mandatorily permitted by law.
§8 Customer Data and Data Protection
8.1 The Customer remains the owner of all data entered into the software. The Provider processes this data solely for the purpose of providing the contractual service.
8.2 To the extent that the Provider processes personal data on behalf of the Customer, the parties shall conclude a separate data processing agreement (DPA) in accordance with Art. 28 GDPR.
8.3 The Provider shall implement appropriate technical and organisational measures to protect customer data in accordance with the state of the art.
8.4 After termination of the contract, the Customer's data will be deleted.
§9 Use of Artificial Intelligence
9.1 The software uses AI-powered functions to support operational processes. AI-generated results are suggestions and do not replace the Customer's own independent review.
9.2 The Provider does not warrant the accuracy, completeness or currency of AI-generated content. The Customer is solely responsible for reviewing and using the results.
9.3 The Provider does not use customer data to train third-party AI models unless the Customer has expressly consented to this.
§10 Warranty
10.1 The Provider warrants that the software substantially corresponds to the current service description. The warranty period is six (6) months from the provision of the respective feature or update.
10.2 Defects must be reported to the Provider in writing without delay after discovery. A complaint is only valid if it relates to reproducible or comprehensibly documented defects.
10.3 In the event of a warranty claim, the Provider has the choice between improvement (rectification), price reduction or rescission. In the case of improvement, the Provider will remedy reported defects within a reasonable period.
10.4 The contracting parties agree that it is not possible according to the state of the art to develop software that is free of errors under all conditions of use.
10.5 The warranty shall not apply to the extent that defects are attributable to improper use, interference by the Customer or third parties, unsupported system environments or force majeure.
10.6 The reversal of the burden of proof pursuant to § 924 ABGB is excluded.
§11 Liability
11.1 The Provider is liable without limitation for damages arising from injury to life, body or health, as well as for intent and gross negligence.
11.2 In the case of slight negligence, the Provider is only liable for breach of essential contractual obligations (cardinal obligations) and limited to the foreseeable, contract-typical damage. The amount is limited to the fees paid by the Customer in the last 12 months.
11.3 Liability for indirect damages, loss of profit and data loss is excluded to the extent permitted by law. The Customer is responsible for regular data backups outside the platform.
11.4 Any contributory negligence of the Customer shall be taken into account appropriately, in particular in the case of inadequate data backup, use of weak passwords, insufficient protection of access credentials or breaches of the cooperation obligations pursuant to §5.
§12 Contract Term and Termination
12.1 The contract is concluded for an indefinite period.
12.2 The contract may be terminated by the Customer with a notice period of 10 days to the end of the billing period, and by the Provider with a notice period of three months to the end of the billing period.
12.3 The right to extraordinary termination for good cause remains unaffected. Good cause for the Provider exists in particular if the Customer, despite a reminder, is in arrears with payment of more than one monthly fee or misuses the software.
12.4 Terminations must be in text form (e-mail is sufficient).
§13 Confidentiality
13.1 Both parties undertake to keep confidential any confidential information of the other party that comes to their knowledge in the context of the contractual relationship and not to disclose it to third parties.
13.2 This obligation does not apply to information that is publicly known, was already known to the recipient, or must be disclosed due to a statutory obligation.
§14 Final Provisions
14.1 Austrian law applies, excluding the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG) and the referral rules of private international law.
14.2 The exclusive place of jurisdiction for all disputes arising from or in connection with this contract is Vienna, Austria.
14.3 Should individual provisions of these GTC be or become invalid, the validity of the remaining provisions shall not be affected. The invalid provision shall be replaced by a valid provision that comes closest to the economic purpose of the invalid provision.
14.4 Amendments and supplements to these GTC must be in text form. The Provider may amend these GTC with a notice period of 30 days. If the Customer does not object within 14 days of receiving the notification of amendment, the amended GTC shall be deemed accepted.
As of: April 2026 · MAVENO FlexCo · Ullmannstraße 55 · 1150 Vienna · maveno.ai